Liebe Besucher unserer Homepage,
ganz herzlich begrüße ich Sie auf unserer wirtuellen Plattform. Schön, dass Sie uns besucht haben! Hier finden Sie in Kürze einiges an Informationen über unsere Pfarrgemeinde.
Die Homepage soll uns den Kontakt und den Informationsaustausch einfacher und attraktiver machen. Ich bin davon überzeugt, dass es viel zu entdecken und voneinander zu lernen gibt. Ich hoffe, mit Hilfe dieses Medium auch größere Veranstaltungen planen und durchführen zu dürfen, um uns noch besser persönlich kennen zu lernen und gemeinsam unseren Glauben zu gestalten und zu leben.
Scheuen Sie sich nicht, die Kontaktmöglichkeiten zu nutzen. Ich möchte Sie ermutigen, den ersten Schritt zu wagen. Alle sind herzlich willkommen mit ihren Fragen und Anliegen. Lebendiger Glaube braucht Verbundenheit.
Auf diesen Seiten bieten wir Ihnen einen virtuellen Spaziergang durch unsere Pfarrei und unsere Angebote. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim „Durchblättern” der Homepage über das Leben und die Geschichte der Pfarrei St. Michael in Steinach.
Mit dem herzlichen Gruß
Christof Hagedorn, Ihr Pfarrer
Wer Ohren hat, der höre!
In den Sommermonaten ernten wir die unterschiedlichsten Früchte. Dann wird deutlich, welche unsichtbare Kraft in den im Frühjahr gesäten Samen steckte. Diese Kraft ist ein Symbol für die geheimnisvolle Macht, die im Wort Gottes liegt. Darauf bezog sich Jesus, wie uns der Evangelist Matthäus berichtet:
„An jenem Tag verließ Jesus das Haus und setzte sich an das Ufer des Sees. Da versammelte sich eine große Menschenmenge um ihn. Er stieg deshalb in ein Boot und setzte sich. Und alle Menschen standen am Ufer. Und er sprach lange zu ihnen in Gleichnissen. Er sagte: Siehe, ein Sämann ging hinaus, um zu säen. Als er säte, fiel ein Teil auf den Weg und die Vögel kamen und fraßen es. Ein anderer Teil fiel auf felsigen Boden, wo es nur wenig Erde gab, und ging sofort auf, weil das Erdreich nicht tief war; als aber die Sonne hochstieg, wurde die Saat versengt und verdorrte, weil sie keine Wurzeln hatte. Wieder ein anderer Teil fiel in die Dornen und die Dornen wuchsen und erstickten die Saat. Ein anderer Teil aber fiel auf guten Boden und brachte Frucht, teils hundertfach, teils sechzigfach, teils dreißigfach. Wer Ohren hat, der höre!“ (Mt 13,1-9)
Hier braucht es nicht viele Worte.
Lob des Schöpfers
Wie schön ist es, dem Herrn zu danken,
deinem Namen, du Höchster, zu spielen,
deine Huld zu verkünden am Morgen
und in den Nächten deine Treue
zur Laute mit zehn Saiten und zur Harfe,
zum Klang der Zither.
Denn du hast mich froh gemacht, Herr,
durch dein Walten;
über die Werke deiner Hände will ich jubeln.
Lobet den Herrn, alle Völker,
preist ihn, alle Nationen!
Denn mächtig waltet über uns seine Huld.
Aus Ps 92 und 117
Sich von Jesus herausfordern lassen
Im Matthäusevangelium findet sich eine Stelle, die seit Jahrhunderten Diskussionen auslöst und für manche ein schwieriger oder umstrittener Text ist. Darin werden die Worte Jesu an seine Jünger wiedergegeben, in denen er sagt: „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht wert. Wer das Leben findet, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwillen verliert, wird es finden. Wer euch aufnimmt, der nimmt mich auf, und wer mich aufnimmt, nimmt den auf, der mich gesandt hat. Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, wird den Lohn eines Propheten erhalten. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, wird den Lohn eines Gerechten erhalten. Und wer einem von diesen Kleinen auch nur einen Becher frisches Wasser zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist - Amen, ich sage euch: Er wird gewiss nicht um seinen Lohn kommen.“ (Mt 10, 37-42)
Wer stöhnt heute nicht unter der Last der zahlreichen Anforderungen, die uns so sehr belasten? Das beginnt schon bei den Kindern, die dazu angespornt werden, nicht nur in der Schule, sondern auch in ihrer Freizeit bestmögliche Leistungen zu erbringen. Bei den Erwachsenen überträgt sich dieser Leistungsdruck dann auf das Berufsleben. Die Arbeit muss pünktlich und gewissenhaft erledigt werden. Man muss immer auf dem Laufenden bleiben und sich den täglichen Herausforderungen stellen. Die heutige Gesellschaft hat das Prinzip der Leistungsfähigkeit zu ihrem obersten Wert erhoben. Wer diesem nicht gerecht wird, geht unter. Unter diesem Druck droht vielen Menschen ein Zusammenbruch.






